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"...eins in Christus Jesus" (Gal 3,28) – Gottes Ordnung - des Menschen Heil
Berichtband der Osterakademie 2001 in Kevelaer (2004)

ISBN 3-00-014022-0
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Der Einschätzung, daß die Anti-Baby-Pille nicht zum vielgepriesenen Segen der Menschheit geworden ist, wird der Papst gerne zustimmen. Auch wenn an der Haustür der modernen Verhütung groß die Wörter Erleichterung und Freiheit stehen, so schleichen sich dennoch durch die Hintertür Probleme ein. Vor zehn Jahren habe ich meine Magisterarbeit über die Enzyklika Humanae Vitae geschrieben. Heute bin ich ebenso lange verheiratet, habe drei Kinder und bin seit sieben Jahren ehrenamtlich in der Familienarbeit tätig. Folgende Entwicklung fällt auf: Es wird immer weniger gesehen, daß Kinder ein Geschenk Gottes sind und der Sinn ihres Lebens im göttlichen Schöpfungsakt begründet liegt. Sie sind vielmehr Wunschkinder ihrer Eltern. Dies kann nicht ohne Auswirkungen auf das Selbstverständnis der Kinder, der Eltern und der Gesellschaft bleiben. die Offenheit für dritte oder mehr Kinder bedarf einer besonderen Rechtfertigung. Sollte es dann doch einmal mit den Ressourcen knapp werden, oder sind die Eltern schlicht an der Grenze ihrer momentanen Kräfte, so sind sie auf jeden Fall selber schuld, denn sie hätten sich ja auch anders entscheiden können. Auch die Kinder treten immer stärker mit einer Vielzahl von Erwartungen an ihre Erzeuger heran; denn schließlich wollten die Eltern sie ja haben, also mögen sie sich auch kümmern. Hand in Hand geht ein solches Selbstverständnis mit dem inneren Vakuum der als sinnlos empfundenen Existenz, welches nur durch das Zurückführen der eigenen Existenz auf einen göttlichen Schöpfungsakt gefüllt werden kann: Gott will, daß ich lebe, also bin ich. Das Leben aus dieser Wurzel bringt wirklich Frieden und Freiheit. (1)

Tatsächlich bleibt Sexsucht mit Inkaufnehmen des Todes immer eine schwere psychische Störung. ... Wenn man angesichts der millionenfachen AIDS-Toten wenigstens dieselben Bemühungen wie zur Verhinderung von wenigen BSE-Fällen unternehmen würde, wäre das Thema der Rechte von Homosexuellen längst vom Tisch. Das Zahlen von Schadenersatz würde nämlich die sexsüchtigen Homosexuellen, die inzwischen in ihrer Sex-Gier wieder alle Vorsichtsmaßnahmen über Bord werfen, schnellstens heilen. ... Nur in religiösen Kreisen heißt der Gott nicht ‘Sex, Sex, Sex’ - und das erklärt, daß religiös orientierte Therapien bei Homosexuellen die besten Erfolge haben! (2)

(1) Ulrike Höwer, Dresden, überarbeiteter Leserbrief in der FAZ vom 8. März 2003

(2) M. Schröter-Kunhardt, Facharzt für Psychiatrie, gekürzter Leserbrief in DW vom 5.9.2001

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