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"Wird der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde noch Glauben vorfinden?" (Lk 18,8) – Wie katholisch sind wir eigentlich noch?
Berichtband der Osterakademie 2004 in Kevelaer (2005)

ISBN 3-9809748-4-7
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Mit vollem Recht führt das katholische Christentum seine bisherige Unüberwindlichkeit auf Gott zurück. Es kann sich ja auf Christus als einen Begründer berufen, dessen Gottheit durch erfüllte Verheißungen, durch Wundertaten, durch Lehre und Leben und in Verbindung mit allem diesem durch die Auferstehung von den Toten erwiesen ist. Christus aber wollte nicht nur zeit seines Wirkens auf Erden Licht, Weg, Wahrheit und Leben den Menschen guten Willens bringen. Die Fortführung dieser Aufgabe vertgraute er einer Kirche an, die er auf Petrus, den Felsen, gründete (Mth. 16,18).

Er gab seiner Kirche die Verheißung mit, daß die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen würden. Er versprach ihr, bei ihr zu bleiben bis an das Ende der Welt. Er sendet dieser Kirche den Geist der Wahrheit vom Vater, daß sie unter dem Wehen des Gottesgeistes alle anvertraute Wahrheit unverfälscht bewahre (Jo.).

Mit solch göttlichen Verheißungen ausgerüstet begann das katholische Christentum unter ungünstigsten Zeitumständen seinen Weg in die Welt. Es vertraute auf Gott und sein Vertrauen ist durch einezweitausendjährige Geschichte vollauf gerechtfertigt worden. Gott hat sich bis heute nicht geändert; Gott hat auch seine Verheißungen nicht zurückgenommen. Nach wie vor hat die katholische Kirche Anteil an dem göttlichen Leben Christi, da sie nichts anderes ist als der fortlebende Christus. Darum schaut sie auch weiterhin verrauensvoll in die Zukunft. Der Vater, von dem der Heiland sagt, daß er mächtiger ist als alle, wird auch weiterhin mit ihr sein, um in Erfüllung der großen Aufgabe, die ihr Christus gegeben, Gnade, Wahrheit und Leben den erlösungsbedürftigen Menschen zu bringen.

Aus: Unüberwindliches Christentum von Fritz Pieper S.J., Köln und Münster 1936. Faltblatt gleichen Titels im Verlag Joseph Bercker Kevelaer

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